Category: Allgemein

Wie läuft so ein Shooting überhaupt ab?

 

Die Frage habe ich mir auch schon gestellt – aber nicht als Fotografin, sondern als Model bzw. als diejenige, die einen Fotografen beauftragt hatte. Woher weiß ich, dass die Bilder gut werden? Was, wenn wir uns nicht mögen? Was, wenn ich „blöd“ auf den Bildern aussehe? Also erst einmal: Macht euch nicht so einen Kopf. Natürlich lernen wir uns vorher kennen und besprechen ganz genau, was eure Wünsche für das Shooting sind. 

  • Ist es indoor, outdoor, in der Natur, am Strand, im Wald, in der Stadt?
  • Wer ist das Model?
  • Und natürlich: Was ist der Anlass? 

Wenn wir das geklärt haben, lernen wir uns kennen. Wir trinken einen Kaffee oder fahren zur Location – oder natürlich auch gerne beides. Ihr teilt mir eure Wünsche mit und gemeinsam entscheiden wir, wie wir eure Geschichte dann festhalten werden. 

Gerade für Hochzeiten gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten: 

  • Wie ist der Ablauf?
  • Wann findet die Trauung statt? 
  • Steht eventuell etwas im Weg (Notenständer, Mikrofon, wie eng ist es vor Ort…)? 
  • Möchtet ihr noch ein separates Shooting oder nur spontane Momentaufnahmen? 
  • Habt ihr spezielle Wünsche (Gruppenfotos, Fotos mit den Trauzeugen, Großeltern, Geschwistern, etc.)

Die Erfahrung zeigt, dass gerade diese Dinge vorher besprochen werden müssen um euch und natürlich auch mich zufrieden zu stellen. Eine Hochzeit findet nur einmal statt, da gibt es keine zweite Chance. 

Und am eigentlichen Hochzeitstag: Genießt es, seid ganz ihr selbst. Ihr macht das nur einmal! Die Momente kommen von ganz alleine, vertraut mir. Ich bin früh genug vor Ort, pirsche, fotografiere und halte fest. 

In dem separaten Shooting, das wir gerne abseits der eigentlichen Feier machen können hilft eine Sache ganz besonders: Musik. Musik ist in dem Fall wie Magie. Sie baut Hemmungen ab, ruft Erinnerungen und somit allerschönste Emotionen hervor. Und nun paart DAS einmal mit dem Glück, das ihr an diesem Tag eh schon erlebt. Da sind alle Sorgen komplett umsonst 😉

Ich verstehe, dass das alles am eigentlichen Hochzeitstag sehr viel sein kann und genau deswegen besprechen wir eure Wünsche vorher. Manchmal vergisst das Brautpaar vor lauter Glück, dass noch ein Shooting im Sonnenuntergang stattfinden sollte – ich werde euch daran erinnern. 

Und jetzt: klickt euch durch meine Galerie, sammelt Eindrücke und werdet selbst zur schönsten Version eurer selbst! 

Wie hat das alles überhaupt angefangen und was hat es mit dem Farnblatt auf sich?

Eine wunderbare Frage – die ich überhaupt nicht chronologisch beantworten kann. Mittlerweile glaube ich einfach, dass es mehrere Puzzleteile waren, die sich über die Jahre zusammengesetzt haben. Und jetzt habe ich mein eigenes kleines Mini-Unternehmen, so kann es gehen. 

Aber lasst mich von Anfang an erzählen: Ich habe ein paar Jahre gebraucht um so etwas wie Achtsamkeit zu verstehen. In meinen 20ern ging es meistens um meinen damaligen Job als Speditionskauffrau, um Sport und um World of Warcraft (ja, ich war eine von denen). 

2013 und 2015 war ich dann jeweils drei Wochen in Neuseeland – und habe dort einen Teil meines Herzens verloren (aber keine Sorge, den größeren Teil hat mein Mann ;-)).
Und auf einmal war ich im Moment. Neuseeland hat mich gelehrt, das zu sehen, was jetzt gerade in diesem Augenblick vor mir steht und alles aufzusaugen, was da ist.
Ich habe dieses wunderschöne Land bis heute bei mir – das Neuseeland-Tattoo auf meinem Arm, der Silberfarn auf meinem Schlüsselbein und das goldene Farnblatt in meinem Logo – Neuseeland hat mich nachhaltig beeindruckt.

Zurück zu Hause bin ich auf einmal ganz anders durch die Welt gegangen. Auf einmal fiel mir das Licht morgens im Wald auf, der Nebel, den es durchbricht – und wo kamen auf einmal all die schönen Sonnenuntergänge her? Also habe ich mein Huawei in die Hand genommen und angefangen, diese Momente festzuhalten. Es gibt ein Foto, von dem ich sage, dass ich damit meinen kleinen persönlichen Durchbruch gefeiert habe. Und da wusste ich, ich will verstehen, wie das geht. Ich wollte einfach nicht, dass das Handy alles macht. Also gesagt, getan – im selben Jahr kaufte ich mir meine erste Canon. Es war eine 200D, also ein relativ kleines Modell, aber auf einmal waren da Knöpfe, die ich nicht verstand, Rädchen von denen ich nicht wusste, in welche Richtung sie zu drehen waren – und was zur Hölle war ein ISO Wert?

 

Ich habe dann einige Zeit rumprobiert und Dank meines Mannes habe ich dann eine zweite Ausbildung zur Fotodesignerin bei der OfG gemacht – und erfolgreich abgeschlossen. Irgendwann habe ich mir eine andere Kamera gekauft, heute fotografiere ich mit einer Canon R6.

Und jetzt bin ich ehrlich, die Sonnenauf- und -untergänge wurden mit der Zeit langweilig. Alles wirklich atemberaubend schön, aber irgendwann ging es los: Könntest du auch Menschen fotografieren? Was, wenn es nicht klappt? Traue ich mich das? Ungefähr ein Jahr habe ich darauf herumgedacht und irgendwann war es dann zum Glück soweit: Ich durfte meine erste Hochzeit fotografieren.

Was mich daran so fasziniert? Tatsächlich das, wovor ich am meisten Respekt hatte: Wie ein Tiger auf der Pirsch sein und Momente einfangen. Man selbst als Kunde glaubt nicht, dass diese Momente da sind, ich spreche aus eigener Erfahrung. Aber sie sind es und seid beruhigt: Es ist nicht euer Job, diese Momente zu sehen, das ist meiner. Ich beobachte, habe genug Feingefühl um vielleicht sogar einen Herzschlag in die Zukunft zu sehen und für euch festzuhalten, was diesen Tag so einzigartig macht. 

Das gilt sowohl für Hochzeiten als auch für Portraits. Lasst uns gemeinsam rausgehen, mit eurer Lieblingsmusik, dem Song zu dem ihr euch kennengelernt habt, in euren allerliebsten Jeanshosen an einem Ort, der euch wichtig ist mit einem Kaffee in der Hand. Vertraut mir, dann seid ihr am schönsten.

 

Eure Nadine

Das ist das besagte Foto, damals mit meinem Huawei gemacht. Wegen diesem Bild fotografiere ich heute.

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